Adobe bringt das Flash-Tool nach Apple auf Vordermann - Apfel - 2019

Anonim

Als Reaktion auf Apples dramatische Kehrtwendung von gestern, welche Tools Programmierer verwenden können, um iPhone-Apps zu entwickeln, sagte Adobe, dass es sein Flash-to-iPhone-Tool wiederbeleben würde. In Umkehrung seiner zuvor unpopulären Haltung wird Apple Programmierer bei der Entwicklung von Software für das iPhone, iPad und iPod Touch nicht mehr auf eine Handvoll Sprachen beschränken.

"Das sind großartige Neuigkeiten für Entwickler", sagte Adobe.

Als eine Funktion des Flash Professional CS5-Authoring-Tools Packager for iPhone können Programmierer Flash-Anwendungen so portieren, dass sie auf jedem iOS-Gerät ausgeführt werden können. Adobe hat Packager im April auf Eis gelegt, nachdem Apple die Lizenzvereinbarung für Entwicklerprogramme überarbeitet hatte, um Objective C, C, C ++ und JavaScript als die einzigen zulässigen Entwicklungssprachen zu nennen. Dadurch wurde es Programmierern unmöglich, plattformübergreifende Compiler zu verwenden, sodass sie vorhandene Anwendungen von Grund auf neu schreiben mussten, um auf einem Apple-Gerät ausgeführt zu werden. Mit plattformübergreifenden Compilern können Entwickler die Anwendung einmal schreiben - zum Beispiel in Flash oder JavaScript - und dann für jede neue Plattform neu kompilieren.

Adobe hat ursprünglich Packager als Teil des Flash-Authoring-Pakets als Workaround erstellt, da Apple keine Interpreter auf der iOS-Plattform zulässt.

Die Änderung wurde damals als direkter Angriff auf Adobe angesehen. Es half nichts, wenn im App Store Apps erschienen, die mit Compilern anderer Hersteller erstellt wurden. Laut Adobe wurden Anwendungen, die mit Flash Packager erstellt wurden, am Donnerstag nach der Ankündigung von Apple für den App Store freigegeben.

Apples Lockerung der Entwicklerregeln könnte durch das drohende Gespenst der kartellrechtlichen Anfragen seitens der FTC und des Justizministeriums erzwungen worden sein. Adobe hat möglicherweise die Aktion initiiert.

Die Änderungen in den Entwicklerregeln bedeuten auch, dass Nutzerdaten aus In-App-Werbedienstleistungen wie Google AdMob erneut erfasst werden dürfen. Diese Umkehrung hat jedoch keine Auswirkungen auf die anhaltende Weigerung von Apple, Flash-Anwendungen direkt auf dem iPhone auszuführen. Dieser Krieg der Wörter scheint wahrscheinlich fortzusetzen.